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Wut - das ist OK!

Was kann man zum Gefühl der Wut sagen?

Wenn man sieht, was um Einen herum heutzutage so geschieht, kann man immer wieder sehr wütend werden. Wie fühlt es sich an, wütend zu sein?

Eigentlich gar nicht so schlecht:

  • Die Lebensenergie fließt sehr intensiv durch Körper und Geist
  • Ein sehr lebendiges, sehr bewusstes Gefühl
  • Der Stau der Emotion wird aufgelöst
  • Die Wut anerkennen, authentisch dazu stehen. Das bringt innere Klarheit und Bewusstheit
  • Befreiend, wie eine mächtige Eruption
  • Erlaubt ein sehr persönliches, intensives ich-bin-Gefühl

Deshalb ist es in Ordnung, seiner Wut Luft zu machen. Aber bitte ganz offen und ehrlich, nicht verkrampft, frei und locker. Es stärkt die Lebendigkeit. An Gründen gibt es sicher keinen Mangel. Wut und Traurigkeit (nicht Trauer) liegen dicht beieinander.

ABER: Bewusst wütend sein: während der Wut beobachten, wie sich das anfühlt, die Wut-Gefühle beobachten und hinein spüren. Was macht die Wut mit einem? Achtung: Nicht das Bewusstsein verlieren, nicht von der Wut überwältigen lassen, der Beobachter der eigenen Wut bleiben, es zur Kenntnis nehmen, ohne sich darin zu verlieren!

Allerdings sollte man seine Wut bevorzugt nicht direkt (in Anwesenheit) gegen andere Menschen herauslassen. Es ist etwas nervig, sich später dann wegen seinen Ausbruch dann entschuldigen zu müssen. Auch ist das Zerstören von Gegenständen natürlich nicht vernünftig. Nur bewusstes (!), mentales Ausleben der Wut!

Ideal ist es zum Beispiel, wenn in den Nachrichten wieder etwas kommt, was einen so richtig wütend macht. Als Mensch mit hohem Bewusstsein kann einen die fürchterliche Bewusstlosigkeit um einen herum doch sehr aufregen.

Selbstverständlich sollte man nicht den ganzen Tag wütend herum rennen, aber ab- und zu, so richtig von ganzem Herzen wütend sein, das schafft Klarheit für sich selbst und ist vielleicht wieder ein interessantes Erlebnis. Es geht auch nicht darum, jemanden herab zu würdigen. Respekt bewahren, aber zu sich und seiner Wut stehen.

Wichtig ist Herauslassen, nicht mit sich herum tragen. Gerne theatralisch und mit viel Schwung. Das tut gut. Dann beobachten, wie der Meister im Hintergrund über diese Show lächelt.

Links:
Adamus - The Master is an intolerant and far from nice son of a bitch!