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Das Vehikel - der physische Körper

Der Körper als Behälter für die Lebensenergie (Geist, Seele)

Ich bin nicht mein Körper. Nein, natürlich nicht. Ich bin in meinem Körper und der braucht mich, um am Leben zu bleiben. Ich brauche einen gesunden Körper, um frei mein Leben zu genießen. Aber was ist das, das da in meinem Körper ist?

Behauptung: Wir sind ein zeitloses, nicht-körperliches Wesen (Bewusstsein), das Abenteuer in einem physischen Körper erlebt. Zeit und Raum (geschaffen durch das Bewusstsein) werden dadurch für uns erlebbar.

In einem Körper zu sein entspricht also nicht unserer wahren Natur. Es ist anstrengend und deshalb benötigen wir den Schlaf. Materie ist extrem verdichtete Energie mit besonderen Eigenschaften. Damit können wir ganz besondere Erfahrungen machen, die man ohne Körper nicht machen könnte. Über die Sinnesorgane des Körpers werden diese Informationen an uns weiter vermittelt.

Unser Körper ist wie ein Fahrzeug, um in dieser materiellen Raum-Zeit-Welt herum zu kommen und er sollte perfekt funktionieren, damit das Leben Spaß macht und wir viel erleben können.

Unsere Lebensenergie hält uns am Leben. Dieses Energiesystem ist dem Körper übergeordnet, es steuert und kontrolliert die Zellen und Organe. Wie ein Manager. Durch unser Bewusstsein wird diese Energie bereit gestellt.

Der materielle Körper selbst kann (bei genügend starker Energie) verschiedenste Angriffe und Belastungen bis zu einem gewissen Grad kompensieren, d.h. der Besitzer des Körpers ist dann immer noch vollkommen gesund.

Wie kann man dem Körper helfen?: Gute Ernährung, ohne Gifte, keine Tiere essen, dankbar, voller Stolz und Freude durch sein Leben gehen. Das kann man üben!

Wenn wir die Lebensumgebung für unseren Körper so gestalten, wie es die Natur für den Menschen erfordert, werden wir niemals krank, solange wir leben möchten. Krankheiten sind immer ein Hinweis, dass die Lebensbedingungen nicht optimal sind. Schmerzen sind immer Hilferufe des Körpers, die genau dann verschwinden, wenn die richtige Hilfe gegeben wird.

Das Altern des Körpers wird durch unsere Lebensenergie gesteuert. Wenn man schon lange im Körper ist, zieht sich diese Lebensenergie irgendwann zurück, weil es für uns sehr anstrengend ist, in Raum und Zeit zu sein. Das nächtliche Ausruhen durch den Schlaf ist einfach auf die Dauer nicht ausreichend.

Bei guter Pflege entscheiden wir, wann wir nicht nur für eine Nacht, sondern für immer (bis zum nächsten Leben) den Körper verlassen. Tragischer Weise ist es leider meist umgekehrt: wir werden gezwungen, den Körper verlassen, weil er auf biologischer Ebene nicht mehr funktioniert. So war das nicht gedacht, zumindest nicht innerhalb der ersten 100 Lebensjahre.

Welches Verhältnis sollte man zu seinem Körper haben?
Egal, wie gut Sie Ihren Körper pflegen, es wird im Laufe des Lebens immer wieder Probleme geben. Unfälle können zum Beispiel zu dauerhaften Einschränkungen führen, und wenn sich die Lebensenergie zurück zieht, wird er irgendwann sterben.

Aber sie sind nicht ihr Körper! Alles materielle ist vergänglich, wie Eckhart Tolle so treffend beschrieben hat. Bewusst den Körper als Vehikel für ein erlebnisreiches Leben einsetzen, aber sich auf keinen Fall damit identifizieren, wäre eine gute Einstellung zu seinem Körper. Das Bewusstsein selbst ist niemals in Gefahr. Das ist auch ein zentraler Satz aus dem  “Kurs in Wundern” (Spruch Nr 5).

Die Reinkarnationen, diese Wiederholungen von einem physischen Leben nach dem anderen bewirken ein mehr oder weniger schnell wachsendes Bewusstsein, bis man schließlich ins volle Bewusstsein kommt, und vielleicht beschließt, kein weiteres mal in einem Körper zu inkarnieren, weil man schon alles erlebt hat. Das kann schon mal 1000 Leben oder mehr dauern. Ein selbstbestimmter, natürlicher Weg.

Die derzeitigen Veränderungen deuten darauf hin, dass Menschen in der Zukunft ganz anders leben werden, weil der Verstand durch Maschinen ersetzt wird. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, aufzuwachen.

Links:
ProGnost 2018 - Last Era of the Mind (highlights)