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Leiden, Schmerzen, Unglück

Gute Zeiten / Schlechte Zeiten - warum Beides?
Wie das Unangenehme beenden?

Das Leben kann so wunderschön sein, aber immer wieder kommen schlechte Zeiten.

Warum?: Ein Teil von uns will nicht nur leben, sondern vor allem ganz viel erleben. Dieser Teil kann nicht zwischen guten und schlechten Erlebnissen unterscheiden. Wichtig ist nur, möglichst intensive Erlebnisse zu haben, die später spannende, aufregende Geschichten liefern. Leider haben die negativen Erlebnisse für die Menschen fast immer eine deutlich höhere Intensität als die positiven Ereignisse.

Das Ziel ist Evolution, Entwicklung, höheres Bewusstsein zu erlangen.

Wie beenden?: Sobald wir alles verstanden und erfahren haben, also weiteres Leiden keinen Sinn und Zweck mehr macht, können wir selber das Leid beenden. Oder umgekehrt, wenn wir immer noch schlechte Zeiten haben, dann gibt es ganz sicher noch etwas, das ein Teil von uns erfahren, erleben möchte (der abenteuerlustige Teil, der nicht versteht, was negativ bedeutet).

Wer?: Wir ganz allein, niemand anders hat alles verursacht. Wenn wir anerkennen, dass wir selbst für alles verantwortlich sind, dann können wir natürlich auch alles ändern. Wir sind der Regisseur.

Wie?: Viele Menschen haben eine sehr abenteuerlustige Seele. Deshalb definiert man am besten selbst seine Lebenserlebnisse: Bieten Sie der Seele spannende, herausfordernde Abenteuer, die aber für den Rest auch positiv empfunden werden. Wenn die Seele sich langweilt, fängt sie an, sich eigene, meist weniger positive (weil intensivere) Abenteuer auszudenken.

Dieser Sachverhalt läßt sich leicht beweisen: Hätte man alle Ziele im Leben erreicht, warum sollte man dann noch leben? Deshalb brauchen viele Menschen den “Thrill”, nur vielleicht nicht ganz so heftig.

Es ist die Lust am Abenteuer, der Wunsch, etwas zu erleben, Erfahrungen zu sammeln. Für die Seele ist jede Erfahrung gut, auch eine für den Körper schmerzhafte oder für den Verstand traurige. Es zählt nur die Tiefe des Erlebnisses. Da wir die Regie führen, können wir der Seele auch positive Herausforderungen anbieten, wenn wir das verstanden haben. Eine wertvolle Hilfe dafür bieten die Gesetze der Resonanz.

So haben beide was davon: Die Seele Ihren Kick und der Mensch schöne Erlebnisse.

Leidenschaft kommt aber auch von Leiden, also eine Art von (positiver?) Anstrengung. Wenn man irgendwann alles erlebt und in Weisheit destilliert hat, dann gibt es weder Leidenschaft noch Leiden. Die Seele kennt nun alles, und es ist nicht definiert, was man dann weiter aus seinem Leben macht. Vielleicht in vollem Bewusstsein und mit Dankbarkeit die Natur zu genießen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man nichts Produktives tut? Oder kreative Dinge tun? Es gibt keine Vorschriften. Wir sind der Schöpfer.

Leiden ist sehr unnatürlich, erfunden von den Menschen (wie oben beschrieben), für den “besonders intensiven Kick”. Die Natur hat das Leben aber im Sinne von Lebensgenuss angelegt. Ein Leiden war niemals im Grundprogramm vorgesehen. Man ist nicht in der Fülle.

Manchmal muß man äußerlich nichts verändern, sondern nur seine Perspektive, seine Einstellung, seine Interpretation einer Situation. Damit kann ein Leiden sofort beendet werden. Man bringt die positiven Aspekte, die wichtigen Erkenntnisse (Erlebnisse) einer Sache in den Vordergrund. Oder man kommt ins Jetzt.

Die persönliche Weiterentwicklung des Bewusstseins kann nur erfolgen, wenn man das Leiden ein für alle mal beendet. Hohes Bewusstsein und Leiden schließen sich aus!

Link:
Leid ist zum größten Teil selbst erschaffen - Eckhart Tolle
Marco Huemer - Depression, Angst & Schmerz überwinden
Adamus, Kuthumi - Simple & Easy, No gain in pain, E - EASE - ALL
Adamus - Human life is an inhumane and pathetic pain in the ass