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Menschen gehören unter Menschen

Warum fühlen sich so viele heutzutage einsam?

Wir sind keine Herdentiere, aber auch keine Einzelgänger. Menschen fühlen sich biologisch-sozial am wohlsten in einer Partnerschaft oder kleinen Gruppe (Familie, Freundeskreis). Dort finden wir Liebe, Zuneigung, Anerkennung und Dankbarkeit. Solche Dinge brauchen wir wie die Luft zum Atmen.

Aufgrund der Spaltung der Menschheit entsteht ein sehr persönliches Problem: als aufgewachter, bewusster Mensch gibt es oft keine, oder nur sehr wenige Andere um einen herum, die auf der gleichen Wellenlänge sind.

Die meisten sind abgestumpft, lethargisch und ohne Gefühl. Diese bewusstlosen Massen kompensieren ihre Einsamkeit mit Technik und merken es deshalb gar nicht: Man lässt sich unterhalten mit Filmen, Kreuzfahrten oder fleißiges Arbeiten für immer mehr Geld. Leben im Mangel erfüllt vollkommen.

Ergebnis der Spaltung: Gespräche bleiben flach und oberflächlich. Was einen wirklich interessiert, interessiert die anderen nicht und umgekehrt. Die wichtigen Fragen sind aus der Sicht der anderen vollkommen abgehoben. Kreativität und Phantasie sind in dieser Welt fast auf Null.

Menschen gehören aber unter Menschen. Einsamkeit ist für die meisten nur für eine begrenzte Zeit ok. Leben ist Interaktion mit seinen Mitmenschen.

Eine gute Linderung ist viel in Kontakt mit der Natur zu sein. Tiere und Pflanzen, aber auch die Erde selbst können einem einsamen Menschen sehr viel Positives bieten.

Was man tun?: Kreativ werden, vielleicht Kontakte über das Internet, über die sozialen Medien suchen? Aber sehr intuitiv genau prüfen, ob jemand wirklich aufgewacht ist, oder sich gerade auf einem abgehobenen Seitenweg oder gar einer Sackgasse seiner geistigen Entwicklung befindet. Die eigene Souveränität muß immer voll erhalten bleiben.

Links:
How Do I Manage My Loneliness?
How Culture Makes Us Feel Lost - Dr. Gabor Maté On Finding Your True Self Again